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Sauberes Wasser für die Ranger im Nationalpark Masai Mara

Sauberes Wasser für die Ranger im Nationalpark Masai Mara

Projektdetails

Masai Mara National Reserve, Kenia

Land

Kenia

Ziel

Sauberes Wasser für die Ranger im Masai Mara National Reserve in der Region Narok

Umsetzung

Spende von 10 AQQAbags zur Filtration von Wasser zu trinkbarem Wasser

Menschen in Not

Die Ranger beziehen ihr Wasser aus Wassergallonen oder Flaschen. Oft ist dies nicht ausreichend, weswegen auf verunreinigtes Flusswasser zurückgegriffen wird.

WeWater Unterstützer Guido bei der Übergabe der AQQAbags an die Mitarbeiter des Nationalparks

Das Projekt

Der Nationalpark Masai Mara liegt in der Region Narok, im Süden Kenias, an der Grenze zu Tansania.

Bevor sich die Ranger auf die acht Outposts im Schutzgebiet verteilen, statten sie sich mit Wasser aus Wassergallonen und/oder Plastikflaschen aus. Gerade die Flaschen stellen eine Problematik dar, da natürlich kein Müll hinterlassen werden darf. Aus diesem Grund sind die Plastikflaschen als Trinkwasserquelle eher ungeeignet, zumal diese für die Dauer des Aufenthalts im Park nicht ausreichen. Aus diesem Grund wird oft auf Flusswasser zurückgegriffen, welches mit Keimen behaftet und verschmutzt ist. Dabei treten häufig Krankheiten bei den Mitarbeitern des Nationalparks auf, wobei deren Ausfälle schwerwiegende Folgen haben.

Der Schutz der Tiere vor potentiellen Wilderern, Einhaltung der Parkregeln bei Safaritouren, Verhindern von Offroadfahrten oder dem Bedrängen der Tiere, zählt zu ihren Hauptaufgaben. Außerdem kontrollieren sie die Infrastruktur und führen nächtliche Patrouillen durch. Die AQQAbags leisten demnach einen immensen Beitrag, da die Ranger weniger Planungsaufwand haben, an beliebigen Stellen Wasser entnehmen können und ihnen eine mobile Aufbereitungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Das Wasser kann ohne Gesundheitsbedenken getrunken werden und die Ausfälle aufgrund von Krankheiten werden reduziert, was wiederum zur Entlastung aller Mitarbeiter führt.

Projektumsetzung

Der Kontakt zur Community entstand durch einen langjährigen Bekannten von WeWater – Guido Bürger. Die Masai Mara wird von dem County verwaltet und gehört nicht zum zentralen Kenya Wildlife Service, weswegen wiederum auch hier eine persönliche und direkte Zusammenarbeit besteht. Dementsprechend konnte damit ein Community Projekt und die Weiterentwicklung der Schutzsysteme unterstützt werden. Dabei wurden die AQQAbags persönlich übermittelt und die Ranger in der Nutzung geschult. Versandkosten konnten wir daher sparen.

Weitere Projekte in Zusammenarbeit mit der Community sind bereits in Planung, wurden aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 zunächst unterbrochen.

Die Arbeit der Ranger sowie die Ausgaben für Instandhaltung, Infrastruktur, Ausrüstung und Fahrzeuge finanzieren sich hauptsächlich durch die Parkeintritte, da die kommunalen Zuschüsse sehr gering ausfallen. Das erste Teilprojekt ist zwar abgeschlossen, jedoch soll die Community und der Schutz des Nationalparks weiterhin von uns unterstützt werden, weswegen jede Spende zählt. Dadurch kann sich WeWater an der Weiterentwicklung der Community weiterhin beteiligen.

Spenden

WeWater gUG
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE86 1002 0500 0001 6026 01
BIC-/SWIFT: BFSWDE33BER

Gib bitte Vor- und Nachnamen und Verwendungszweck deiner Spende (Wasserfilter Kenia) an.

Eindrücke

10 AQQbags werden für die Ranger bereitgestellt

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit unserer Arbeit bei diesem Projekt wird durch drei Punkte sichergestellt:

  1. Schulungen (Umgang mit den Filtern und Hygiene)
  2. Schutz der Filter
  3. Langfristige Projektüberwachung

Die Menschen werden vor Ort im Umgang mit den AQQAbags geschult und werden mit der Technik vertraut gemacht. Des Weiteren werden die Menschen zum dem Thema Wasserhygiene geschult. Das soll weitere Verunreinigungen der Wasserquellen vermeiden. In den Communities haben wir freiwillige Verantwortliche gefunden, die sich um die Überwachung und Sicherung der Filtertechnologie kümmern. Gleichzeitig sind sie die Ansprechpartner für das WeWater-Team in Kenia, falls es Probleme geben sollte.