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Sauberes Wasser für die Schüler*innen in Port Loko, Sierra Leone

Sauberes Wasser für die Schüler*innen in Port Loko, Sierra Leone

Projektdetails

Lokomasama Chiefdom, Port Loko, Sierra Leone

Land

Sierra Leone

Ziel

Sauberes Trinkwasser, Wasserversorgungssystem, Ausbau der sanitären Infrastruktur für die Schulkinder an vier Standorten

Umsetzung

Spende von 4 AQQAcubes zur Filtration von Wasser zu Trinkwasser

Menschen geholfen

1100 Schulkinder

Das Projekt

Situation vor Ort

Das Projekt wird realisiert in Partnerschaft mit der Forikolo Action Group, welchem die Vereine Forikolo e.V. aus Leipzig und Wasser ohne Grenzen angehören. Hannes und Steven von WeWater kennen den Projektpartner vor Ort, Klaas Witte, aus ihren gemeinsamen Zeiten bei Technik ohne Grenzen. Das Team hat gemeinsam Projekte in West- und Ostafrika realisiert. So setzt das Team von WeWater vor Ort auf alte Kontakte und verlässliche Partner.

In einer ersten Reise in 2018 haben die Projektteilnehmer und Mitglieder des Vereins Forikolo, Prof. Dr. Peter Fritz und Klaas Witte, die Standorte in Sierra Leone evaluiert. Dabei haben sie herausgefunden, dass nahezu alle Brunnen mit menschlichen Fäkalbakterien kontaminiert sind. Die Hauptursache ist dabei die mangelhafte sanitäre Ausstattung. Es existieren entweder gar keine Toiletten oder einfache Latrinen bzw. Verschläge, weswegen Fäkalien und Urin ins Grundwasser gelangen. In der derzeit entstehenden Institution Mathen Educational Center (MEC) werden seit September 2022 WASH-technicians ausgebildet. Die Absolventen verfolgen nach dem Abschluss das Ziel, die sanitäre Infrastruktur als sogenannte Satellitenprojekte in den Orten auszubauen. Seitdem und auch darüber hinaus - ist das Wasser nicht trinkbar.

Projektumsetzung

Um dem Abhilfe zu schaffen, sind bereits schon Filter an den Schulen im Einsatz, die wie auch die Filtersysteme von WeWater Ultrafiltrationsmembranen nutzen. Dennoch verbleiben zahlreiche Standorte ohne trinkbares Wasser. Aus diesem Grund werden die Filter von WeWater ergänzend zum Einsatz kommen. Als temporärer mobiler Wasserfilter kann für den täglichen Schulbedarf Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden. Sobald die Satellitenprojekte in den Orten umgesetzt sind, können die Filter in ein Wasserversorgungssystem integriert werden.

Geplant ist, dass folgende 4 Schulen mit Filtern ausgestattet werden:

  • Kumrabai: Grundschule mit ca. 400 Kindern. In diesem Dorf residierte zu Kolonialzeiten der Regionalchief. Außerdem kam der Kolonialherr hier zu Landbesuchen, an diesem Ort wurden auch Menschen versklavt.
  • Mathon: Grundschule mit 300 Kindern, weit abgelegen von jeglicher Infrastruktur. Die meisten Familien finanzieren sich durch Subsistenzwirtschaft.
  • Barbara: Befindet sich zur Zeit im Bau, wobei es sich um eine Junior High School mit 250 Jugendlichen handelt. Dieser Ort liegt an einem Flusshafen und ist ein Handelsort für das im Norden benachbarte Guinea.
  • Bomiya: Hierbei handelt es sich um eine kleine Grundschule mit 150 Kindern und um einen der ärmsten Orte in der Region.

Alle Orte liegen in der Projektregion der Forikolo Action Group, dem Lokomasama Chiefdom in der Portloko-Region im Nordwesten von Sierra Leone. Alle Standorte sind innerhalb von ca. einer Stunde vom Büro erreichbar.

Spenden

WeWater gUG
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE90 3702 0500 0001 6026 01
BIC-/SWIFT: BFSWDE33XXX

Gib bitte Vor- und Nachnamen und Verwendungszweck deiner Spende (Wasserfilter Sierra Leone) an.

Kosten

Unsere Kosten für dieses Projekt stellen sich voraussichtlich wie folgt zusammen:

5093,20 € 4 AQQAcubes
0 € Logistik nach Sierra Leone wird vom Forikolo e.V. getragen
0 € Dank unserer Partner ist eine Reise nicht erforderlich
5093,20€*

Eindrücke

4 AQQAcubes werden für die 4 Schulen bereitgestellt

Nachhaltigkeit

Die Filter werden in einem ersten Anlauf an die Standorte des Forikolo e.V. verteilt und tagtäglich von den Schulen betrieben. Das Team des Vereins wird in regelmäßigen Intervallen die Anwendung der Filter durch die NutzerInnen prüfen. Sobald das Wasserlabor eröffnet ist, werden Wasserproben analysiert und mit WeWater geteilt. Durch die Satellitenprojekte des MEC werden die Filter nicht obsolet, sondern in die entstehende Infrastruktur eingebunden.